Über engagierte Fußball-Fankultur bauen wir Brücken nach Belarus, in die Ukraine und nach Russland und liefern Informationen zu Debatten  und Entwicklungen rund um den Fußball in Osteuropa.

Medien-Monitoring

Von August 2017 bis Ende September 2018 haben wir in einem Teilprojekt von Fankurve Ost, das bei der Berliner NGO

DRA e. V. angesiedelt ist und u.a. vom Auswärtigen Amt unterstützt wird, ein Medien-Monitoring für die deutschsprachige Öffentlichkeit umgesetzt. Als langjährige Kenner Osteuropas und den dortigen Fußballszenen lieferten wir vor dem Hintergrund der WM in Russland ein umfangreiches Bild von gesellschaftspolitischen Debatten oder Fan-nahen Diskursen und dazu eingehende Informationen zur Weltmeisterschaft aus russischen, ukrainischen und belarussischen Medien und Blogs in einem Newsletter, der teilweise wöchentlich erschien. Der Newsletter wurde von Thomas Dudek, Christian Henkel und Ingo Petz betreut und umgesetzt. Ab November 2018 wird ein neuer Newsletter zur gesellschaftspolitischen Bedeutung des Fußballs in Osteuropa erscheinen.

 

Dank unserer Seminare verfügen wir über ein weit verzweigtes Netzwerk hinein in osteuropäische Fanszenen, zu Fußballvereinen, zu Medien und Journalisten in den Zielländern und zu anderen Experten rund um den Fußball. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie für Ihre Berichterstattung, für Podiumsdiskussionen oder andere Projekte entsprechende Kontakte benötigen.

 


Newsletter Fankurve-Ost

Unser Newsletter richtet sich an Journalisten und Medien, an zivilgesellschaftliche Akteure und Organisationen und an alle, die unter Berücksichtigung einer entsprechenden inhaltlichen Einordnung auf Informationen rund um den osteuropäischen Fußball aus erster Hand zurückgreifen wollen.

Anmeldung zum Newsletter

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Seminare

Seit März 2014 organisieren wir in Kooperation mit dem Fanprojekt der Sportjugend Berlin unter dem Titel "Fußball-Fankultur in der Offenen Gesellschaft" einwöchige Seminare für Sportjournalisten, engagierte Fans oder Fanbetreuer von Fußball-Vereinen aus Belarus, aus der Ukraine und aus Russland. Anhand des Fußballs zeigen wir, warum und wie sich Fan-Initiativen in Deutschland gegen Rassismus oder politischen Extremismus und für annehmbare Ticketpreise und Anstoßzeiten engagieren und wie sie im Dialog mit Vereinen, Verbänden oder staatlichen Institutionen Kompromisse verhandeln. Die Teilnehmer erhalten so einen Einblick in die Mechanismen, Funktionsweisen und Herausforderungen einer demokratischen Gesellschaft. Alleine in den Jahren 2017/2018 haben wir Seminare und Workshops mit über 120 Teilnehmern aus Belarus, aus Russland und aus der Ukraine sowie mit 26 Teilnehmern aus Deutschland durchgeführt.

 


Workshops

Seit Mitte der Achtzigerjahre haben sich im deutschen Fußball sozialpädagogische Fanprojekte als wirksame Mechanismen gegen Gewalt und politischen Radikalismus etabliert, die unabhängig von den Vereinen und finanziert von Kommunen und dem Fußball eine Anlaufstelle für junge Fußball-Fans sind. Im Rahmen unseres Projektes und in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Fanprojekte (KOS) sind Workshops geplant, bei denen engagierte Fans aus Osteuropa und hiesige Experten die Möglichkeit bekommen, gemeinsam mögliche Adaptionen solcher Fanprojekte für die landesspezifischen Herausforderungen in Osteuropa zu entwickeln. Der erste Workshop dieser Art fand Ende November 2017 in Berlin statt, der zweite im September 2018 in Kyiw.


Fanbotschaften

 

Während der WM in Russland haben wir eine Kooperation mit den Fanbotschaften der KOS auf die Beine gesstellt. Unser Netzwerk in Russland - bestehend aus ehemaligen Teilnehmern und anderen Fußball-affinen Personen - hat zum lebendigen Austausch zwischen einheimischen und anreisenden Fans rund um die Spiele der WM ermöglicht. Zudem war einer unser Initiatoren als Kulturvermittler und Landeskenner bei der deutschen Fanbotschaft im Einsatz.