Fussball-Fankultur in der Offenen Gesellschaft

Die Geschichte unseres Projekts

 

 

Die Ursprünge von Fankurve Ost haben eigentlich gar nichts mit Fußball und Fankultur zu tun. In Zusammenarbeit mit der Berliner Tageszeitung „taz“ organisierte Peter Liesegang Seminare für junge Journalisten aus Belarus, Russland und der Ukraine zu unterschiedlichen Themen der Offenen Gesellschaft. Durch die Initiative von Ingo Petz wurde die Idee des Seminars um junge Sportjournalisten, aktive Fußballfans und Fanbetreuer erweitert, die über die engagierte Fankultur in Deutschland, die Funktionsweisen und Widersprüche der Zivilgesellschaft kennenlernen sollten. Das Ergebnis: Im April 2014 fand das erste Seminar „Fußball-Fankultur in der Offenen Gesellschaft“ statt. Damals noch in Zusammenarbeit mit „Ein Dach für Fans e. V.“.

 

Mittlerweile ist das Seminar seit Jahren unter dem Dach des DRA e.V. beheimatet und wird in Kooperation mit dem Fanprojekt der Sportjugend Berlin organisiert. An den einwöchigen thematischen Seminaren, an denen mittlerweile weit über 100 Teilnehmer aus Belarus, Russland und der Ukraine teilnahmen, wird die Offene Gesellschaft anhand des Beispiels der in Deutschland sehr lebendigen und institutionalisierten Fußball-Fankultur kennen gelernt und erlebt. Im Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wurde das Projekt mit Unterstützung des Auswärtigen Amts erweitert und professionalisiert. Mit Thomas Dudek bekam das Projekt einen Projektmitarbeiter, dessen Stelle Anfang Mai bis Ende September 2018 Christian Henkel übernahm. Neben den schon bekannten Seminaren existierte zwischen August und Ende September 2018 ein Medien-Monitoring mit einem ein- bzw. zweiwöchigen Newsletter, in dem gesellschaftspolitische Debatten, Fan-interne Diskurse und weitere Hintergründe rund um die WM aus Russland, Belarus und der Ukraine dokumentiert und entsprechend eingeordnet wurden. Ab November 2018 wird ein Newsletter erscheinen, der die gesellschaftspolitischen Entwicklungen rund um den osteuropäischen Fußball in den Fokus nehmen wird.

 

In Kooperation mit dem KOS (Koordinationsstelle Fanprojekte) veranstaltet das Projekt auch Workshops. Bei diesen stellen deutsche Fachkräfte den osteuropäischen Teilnehmern die sozialpädagogische Fanarbeit und die Fanprojekte vor. Ziel dieser Konferenzen ist nicht nur die Ermutigung, ähnliche Projekte in Belarus, Russland und der Ukraine aufzubauen oder zu adaptieren, sondern sie dienten auch zum Aufbau von Netzwerken für die Arbeit der Fanbotschaft der KOS während der WM in Russland.

 

Das Projekt versteht sich insgesamt als Ansprechpartner und Anlaufstelle für deutsche Journalisten, Verbände und alle Interessierten und will den Dialog zwischen deutschen und osteuropäischen Fans und Initiativen fördern.  


Unser Team

Das dreiköpfige Team von Fankurve Ost besteht aus Experten, die sich seit Jahren beruflich mit unterschiedlichen Themen rund um Osteuropa befassen und als Ansprechpartner gern zur Verfügung stehen.

Ingo

 

Initiator, Koordinator und Newsletter

Christian

 

Medien-Monitoring und Newsletter

Peter

 

Initiator und Koordinator

 



Unsere Partner